Die Qual der Wahl nach der Matura - oder Orientierungsstudium?
Noch nie war die Auswahl an Studiengängen und Ausbildungsmöglichkeiten so groß wie heute. Gleichzeitig fühlen sich viele junge Menschen von den zahlreichen Möglichkeiten überfordert. Die Entscheidung für ein Studium fällt dadurch oft schwerer als gedacht.
Study better.
Praktische Erfahrungen unterstützen eine fundierte Studienentscheidung: Das Orientierungsstudium StudyXplore bietet Studieninteressierten Einblicke in unterschiedliche Fachbereiche und den Hochschulalltag der CU Hochschule Kärnten.
Die aktuelle IHS-Maturierendenbefragung 2024 zeigt: Rund acht von zehn Maturant haben Schwierigkeiten bei der Studienwahl. Dieser Wert ist seit mehreren Jahren nahezu unverändert hoch.
Die häufigsten Gründe dafür sind:
- Unklarheit über die eigenen Interessen (42 %)
- die große Anzahl an Studienmöglichkeiten (32 %)
- Unsicherheit über die eigenen Fähigkeiten (31 %)
Die Folge: Viele beginnen ein Studium, ohne sich wirklich sicher zu sein, ob es zu ihren Interessen und Stärken passt.
Wenn die Entscheidung nicht passt
Eine unpassende Studienentscheidung bleibt häufig nicht ohne Folgen. Studien zeigen, dass Studienabbrüche oft nicht an mangelnder Motivation scheitern, sondern daran, dass Erwartungen und Realität auseinandergehen oder Studierende feststellen, dass sie sich mit dem gewählten Fach nicht identifizieren können.
Auch Schwierigkeiten mit den Leistungsanforderungen zählen zu den häufigsten Gründen für einen Studienabbruch.
Forschung zeigt: Erfahrung schlägt Information
Informationsveranstaltungen, Broschüren oder Websites sind wichtige erste Orientierungshilfen. Die Bildungsforschung zeigt jedoch, dass Information allein häufig nicht ausreicht.
Entscheidend sind Möglichkeiten, Studieninhalte tatsächlich kennenzulernen, sich mit den eigenen Interessen auseinanderzusetzen und die eigenen Stärken besser einschätzen zu lernen.
Eine Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) belegt beispielsweise, dass ein Orientierungssemester die Zahl der Studienabbrüche deutlich reduzieren kann: Der Anteil der Studierenden, die ihr Studium ohne Abschluss beenden, sank von 37 auf 24 Prozent.
Orientierung braucht Zeit – und Raum zum Ausprobieren
Eine gute Studienentscheidung entsteht selten innerhalb weniger Tage. Junge Menschen profitieren davon, verschiedene Fachbereiche kennenzulernen, Fragen zu stellen, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre eigenen Erwartungen mit der Realität abzugleichen.
Genau hier setzen moderne Orientierungsangebote an: Sie verbinden Einblicke in Studiengänge mit persönlicher Reflexion und helfen dabei, Interessen, Fähigkeiten und berufliche Ziele besser einzuordnen.
StudyXplore: Das Orientierungsstudium in Österreich
Aus diesen Erkenntnissen heraus wurde StudyXplore, das Orientierungsstudium der CU – Carinthia University of Applied Sciences | Hochschule Kärnten, entwickelt.
Das Orientierungsstudum ermöglicht Studieninteressierten, verschiedene Fachbereiche kennenzulernen, Lehrveranstaltungen zu besuchen und einen realistischen Einblick in das Hochschulleben zu erhalten. Gleichzeitig unterstützt das Programm die Teilnehmer dabei, ihre eigenen Interessen, Stärken und Zukunftsvorstellungen zu reflektieren.
Das Ziel ist nicht, möglichst schnell eine Entscheidung zu treffen – sondern eine fundierte. Denn wer sein Studium bewusst wählt, startet oft motivierter, erfolgreicher und mit größerer Zufriedenheit in die eigene Bildungs- und Berufslaufbahn.
Fazit
Eine gute Studienentscheidung braucht mehr als Informationen. Wer Studieninhalte praktisch erlebt, eigene Interessen reflektiert und unterschiedliche Fachbereiche kennenlernt, kann leichter herausfinden, welcher Weg wirklich passt.
Das Orientierungsstudium StudyXplore bietet dafür den passenden Rahmen: ausprobieren, orientieren und eine fundierte Entscheidung für das weitere Studium treffen.
