Forschen und Lehren: FH-Absolventin gibt Expertise an Studierende weiter

by Andrea Baum
Forschen lehren
Forschen und Lehren

FH-Absolventin Verena Venek

Verena Venek hat an der FH Kärnten das Studium Medizinische Informationstechnologie im Studienbereich Engineering & IT abgeschlossen. Während eines Forschungsaufenthalts in Kalifornien, den sie im Rahmen ihres Studiums absolviert hat, hat sie ihre Faszination für die Forschung gepackt. Nun gibt sie ihre Expertise an Studierende weiter.

Work smarter.

Nach ihrem Studienabschluss arbeitete Verena Venek an Forschungsprojekten mit, um bald darauf wieder an die FH Kärnten zurück zu kehren und hier Ihre Expertise und ihre Erfahrungen mit Studierenden und Jungforscher*innen zu teilen. Im Interview spricht sie über ihren erfolgreichen Werdegang und das Forschen und Lehren in Kärnten.

Welches Studium hast du an der FH Kärnten abgeschlossen?

2012 habe ich den Bachelorstudiengang Medizinische Informationstechnologie mit Schwerpunkt Medizintechnik abgeschlossen, und mich daraufhin für den Masterstudiengang Health Care IT mit dem Fokus auf Medical Engineering and Image Processing entschieden. Abgeschlossen habe ich diesen 2014. Im letzten Semester hatte ich die Möglichkeit mittels Austrian Marshall Plan Scholarship einen Forschungsaufenthalt in Kalifornien zu genießen, bei dem ich an meiner Masterarbeit zum Thema Automatic Suicidal Risk Assessment based on Clinician-Patient Verbal and Nonverbal Behavior arbeiten konnte.

Forschen und lehren an der FH Kärnten in Österreich
Der Bachelorstudiengang Medizintechnik und der Masterstudiengang Medical Engineering and Analytics werden auf dem Campus Klagenfurt der FH Kärnten gelehrt.

In welchem Fachgebiet lehrst du aktuell an der FH?

Heute unterrichte ich Datenanalyse und medizintechnische Systeme im Bachelorstudiengang Medizinische Informationstechnologie  (medizintechnische Gerätekunde, bildgebende Verfahren und medizinische Signalverarbeitung), sowie im Masterstudiengang  Medical Engineering & Analytics (AI und Deep Learning).

Wieso hast du dich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden?

Nach meinem Forschungsaufenthalt in Kalifornien hat mich das Forschen fasziniert. Daher begann ich kurz nach meinem Abschluss bei der außeruniversitären Forschungsgesellschaft Salzburg Research in kooperativen Forschungsprojekten im Bereich Active and Assisted Living sowie Digital Health and Sports einzutauchen. 

Zur Rückkehr an die FH Kärnten hat mich meine Promotion am Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Salzburg bewegt, da ich hier wieder Hochschulluft schnuppern durfte. Nun teile ich gern meine Erfahrungen und Tipps mit Jungforscher*innen/Jungakademiker*innen, und freue mich auf weitere Forschungsprojekte.

Was gefällt dir beim Forschen und Lehren am besten?

Am besten gefallen mir die Abwechslung und das Arbeiten an Themen, die uns in Zukunft betreffen. Im Forschungskontext besonders hervorheben möchte ich das Zusammenarbeiten unterschiedlicher Disziplinen, sei es mit Wissenschafter*innen von Universitäten oder Forschungsgruppen, und/oder Firmen aus Wirtschaft und Industrie. Dasselbe gilt auch für die Lehre, in der ich durch die Studierenden auf unterschiedliche Themen und Interessen aufmerksam geworden bin und weiterhin werde.

Wie sind die Rahmenbedingungen für dich als Senior Researcher und Lehrende an der FH Kärnten?

Die Vielzahl an Projekttätigkeiten sowie Studienangeboten liefern ein gutes Netzwerk und zahlreiche Möglichkeiten an Kooperationen. Der Austausch mit meinen Kolleg*innen bietet eine Optimierung meiner Lehre sowie die Nutzung von Synergien in Forschungstätigkeiten.

Wie ist es für dich, die nächste Generation mit auszubilden?

Spannend, da ich einerseits viele Parallelen zu meiner eigenen Zeit als Studierende ziehen kann, andererseits gibt es  Unterschiede, die durch den Austausch mit meinen Studierenden meinen eigenen Horizont erweitern.

Was möchtest du deinen Studierenden bzw. den Leser*innen dieses Blogs mit auf den Weg geben?

Dort wo das Interesse liegt, da ist auch die Motivation. Das einzig Beständige ist Veränderung. Alles ist vergänglich, die guten wie die schlechten Zeiten – also genießt eure Studienzeit und nutzt das daraus gewonnene Netzwerk

Welche Unterschiede siehst du im Vergleich zu deiner Zeit als Studierende an der FH Kärnten?

Die FH Kärnten ist größer geworden, im Sinne mehr Auswahl an Studiengängen und Servicebereichen. Diese Weiterentwicklungen helfen einerseits die Qualität der Lehre zu verbessern, andererseits wird einem viel an Zusatzangeboten für die eigene Karriere geboten – seien dies beispielsweise die Kurse am Didaktikzentrum oder das Marhsall Plan Scholarship, Study & Work, etc. Außerdem möchte ich die positive Entwicklung Kärntens als Forschungsstandort hervorheben. Daher bin ich froh mit meiner jetzigen Profession an dem Ausbau des „Studien- und Forschungslands“ Kärnten mitzuwirken.

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